Terminverwaltung für die Arbeitsmedizin — Termine, die aus der Frist entstehen
Terminmanagement in der Arbeitsmedizin ist etwas anderes als in einer Hausarztpraxis: Termine ergeben sich nicht aus Beschwerden, sondern aus Vorsorgefristen, Betreuungsverträgen und Begehungsplänen — und sie müssen mit Personalabteilungen abgestimmt werden, die die Beschäftigten schicken. Prevomed verbindet deshalb Terminverwaltung, Vorsorgekartei und Probandenakte in einem System statt in drei Werkzeugen.
Ein normaler Praxiskalender kennt keine Nachuntersuchungsintervalle. Wer fällig ist, wird in einer zweiten Liste geführt — und die Übertragung von dort in den Kalender ist Handarbeit, die genau dann ausfällt, wenn es voll wird.
Terminabstimmung läuft über HR, nicht über den Patienten
In der Arbeitsmedizin bucht selten die beschäftigte Person selbst. Es entstehen E-Mail-Ketten mit der Personalabteilung über Namenslisten, Wunschtage und Ausfälle — und jede Änderung muss an zwei Stellen nachgezogen werden.
Einsätze vor Ort sprengen den Praxiskalender
Ein Begehungstag im Betrieb ist kein Einzeltermin, sondern zwanzig Termine hintereinander an einem fremden Ort — oft mit anderem Untersuchungsumfang je Person. Standard-Terminsoftware bildet das nur mühsam ab.
Nicht erschienen ist auch ein Ergebnis
Wer nicht kommt, bleibt vorsorgepflichtig. Wenn der Kalender den Termin nur löscht, verschwindet die Information — und mit ihr der Nachweis, dass eingeladen wurde.
Wie Prevomed das löst
Termine entstehen aus der Fristenüberwachung
Prevomed erkennt fällige Vorsorgen nach ArbMedVV automatisch. Aus der Fälligkeit wird der Terminvorschlag — der Umweg über eine getrennte Liste entfällt, weil Kartei und Kalender dieselbe Datenbasis nutzen.
Online-Terminbuchung im Self-Service
Beschäftigte buchen ihren Vorsorgetermin selbst in den freigegebenen Zeitfenstern, statt dass jemand Termine per Telefon verteilt. Das nimmt der Praxis die Koordination ab und der Personalabteilung die Sammelliste.
Das Unternehmens-Portal übernimmt die Abstimmung
HR sieht im rollenbasierten Portal, wer im betreuten Betrieb fällig ist und wer bereits einen Termin hat — ohne medizinische Details. Die Rückfrage per E-Mail entfällt, weil der Stand jederzeit einsehbar ist.
Der Termin hängt an der Akte
Was im Termin dokumentiert wird, landet direkt in der digitalen Probandenakte und erzeugt anschließend die GOÄ/BG-Abrechnung. Kein zweites Erfassen, kein Abgleich zwischen Kalender und Dokumentation.
Mobiler Zugriff bei Einsätzen vor Ort
Im Betrieb greifen Sie in Echtzeit auf Termine und Akten zu — ausschließlich von Geräten, die vorher einzeln per Zertifikat freigeschaltet wurden, passend zur Mutual-TLS-Architektur. Kein Laptop-Sync im Nachgang.
Häufige Fragen
Können Beschäftigte ihren Vorsorgetermin selbst online buchen?
Ja. Prevomed enthält eine Self-Service-Terminbuchung: Sie geben Zeitfenster frei, Beschäftigte wählen daraus ihren Termin. Der gebuchte Termin ist direkt mit der Probandenakte und der fälligen Vorsorge verknüpft, sodass keine zweite Liste geführt werden muss.
Sieht die Personalabteilung, wer welchen Termin hat?
Die Personalabteilung sieht im rollenbasierten Unternehmens-Portal den Stand der Vorsorgepflichten — also wer fällig ist und wer einen Termin hat. Medizinische Inhalte des Termins sieht sie nicht; die bleiben im Arzt-Portal. Diese Trennung ist in der Architektur verankert, nicht nur eine Einstellung.
Funktioniert die Terminverwaltung auch bei Einsätzen im Betrieb?
Ja. Bei Begehungen und Vor-Ort-Einsätzen greifen Sie mobil in Echtzeit auf Termine und Akten zu. Der Zugriff ist auf freigeschaltete Geräte beschränkt: Jedes Gerät wird einzeln per Zertifikat autorisiert (Mutual TLS). Ein nachträglicher Abgleich mit dem Praxisrechner entfällt.
Brauche ich zusätzlich zu Prevomed noch eine Terminsoftware?
Nein. Terminmanagement ist Teil von Prevomed und in allen Tarifen enthalten — es ist kein kostenpflichtiges Zusatzmodul. Genau darin liegt der Unterschied zu Setups, in denen Praxisverwaltung, Terminportal und Abrechnung drei getrennte Zugänge sind.
Was kostet die Terminverwaltung?
Sie ist im Preis enthalten. Prevomed beginnt bei 49 €/Monat zzgl. MwSt. für bis zu 250 aktive Mitarbeiterakten und ist monatlich kündbar — ohne Einrichtungsgebühr und ohne Feature-Paywalls.