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Die Alternative zu klassischer Arbeitsmedizin-Software

Ein großer Teil der Software, die heute in arbeitsmedizinischen Praxen läuft, stammt aus einer Zeit vor dem Browser: installiert auf einem Rechner in der Praxis, aktualisiert per Vor-Ort-Termin, lizenziert über einen Wartungsvertrag. Diese Seite vergleicht nicht Produkte, sondern Betriebsmodelle — On-Premise-Installation gegen SaaS —, weil genau daran die Unterschiede hängen, die im Alltag spürbar sind. Bewusst ohne Herstellernamen: Über ein Betriebsmodell lassen sich überprüfbare Aussagen treffen, über ein fremdes Produkt aus zweiter Hand nicht.

Demo vereinbaren · Preise ab 49 €/Monat

Woran klassische Systeme in der Praxis scheitern

Die Software steht in der Praxis, die Arbeit findet im Betrieb statt

Arbeitsmedizin ist ein aufsuchendes Fach: Begehungen, Vorsorgen und Einsatztage finden beim betreuten Unternehmen statt, nicht am Praxisrechner. Ein System, das an einen Server im eigenen Haus gebunden ist, löst das über einen Laptop, der vorher und nachher abgeglichen werden muss. Zwischen den beiden Abgleichen existiert der Datenstand doppelt — und genau dort entstehen die Fehler.

Der Preis ist nicht vergleichbar, weil er nicht öffentlich ist

„Preis auf Anfrage" ist in diesem Markt die Regel. Wer vergleichen will, muss erst mit dem Vertrieb sprechen, und der genannte Preis hängt anschließend auch davon ab, wie gut verhandelt wurde. Dazu kommen Posten, die selten im Angebot stehen: Serverhardware, jährliche Wartung, Modul-Aufpreise, Kosten je Arbeitsplatz.

Der Server steht im Behandlungszimmer

Bei einer Installation im eigenen Haus liegt die technische Verantwortung für Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO bei der Praxis: Sicherung, Verschlüsselung, Updates, Zugriffskontrolle, physischer Schutz. Das ist rechtlich zulässig und praktisch anspruchsvoll — und im Ernstfall muss die Praxis nachweisen, dass sie es beherrscht hat.

Ein Update ist ein Termin, kein Vorgang

Bei installierter Software bedeutet jede neue Fassung einen abgestimmten Termin, oft mit Betriebsunterbrechung. Die Folge ist bekannt: Man verschiebt. Sicherheitsaktualisierungen laufen damit nicht in dem Takt ein, in dem sie erscheinen, sondern in dem, in dem der Kalender es zulässt.

Das Unternehmen bekommt eine E-Mail statt eines Zugangs

Betreute Betriebe brauchen den Stand ihrer Vorsorgepflichten. Ohne rollenbasiertes Portal entsteht dieser Stand als Liste, die jemand exportiert und verschickt — an dem Tag, an dem er gefragt wird, und mit dem Risiko, dass mehr darin steht, als HR sehen darf.

Was eine SaaS-Fachsoftware anders macht

Kein Server, aber auch kein „von überall"

Prevomed läuft im Browser, ohne lokale Installation — der Zugriff ist aber nicht von beliebigen Geräten möglich. Jedes Gerät wird einzeln per Zertifikat freigeschaltet (Mutual TLS). Das ist bewusst unbequemer als ein reines Passwort: Bei Gesundheitsdaten ist „von jedem Gerät erreichbar" keine Funktion, sondern eine Angriffsfläche.

Öffentliche Preisliste statt Angebotsprozess

Vier Tarife ab 49 €/Monat zzgl. MwSt., gestaffelt nach aktiven Mitarbeiterakten, öffentlich einsehbar. Keine Einrichtungsgebühr, keine Feature-Paywalls, keine Abrechnung einzelner Akten. Nur Enterprise wird individuell zugeschnitten — dort hängt der Preis an SLAs und Server-Spezifikationen, das lässt sich nicht seriös pauschalisieren.

Eigene Instanz statt geteiltem Mandanten

SaaS bedeutet bei Prevomed nicht, dass alle Kunden in derselben Datenbank liegen. Jede Praxis erhält eine eigene, isolierte Server-Instanz (Single-Tenant) in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland. Die Zertifizierung betrifft den Rechenzentrumsbetrieb.

Aktualisierungen ohne Termin

Neue Fassungen werden zentral eingespielt, ohne dass in der Praxis jemand etwas installiert oder freigibt. Es gibt damit keinen Grund, ein Sicherheitsupdate zu verschieben — und keine Praxis, die zwei Versionen hinterherhinkt.

HR bekommt einen Zugang, keine Tabelle

Das rollenbasierte Unternehmens-Portal zeigt der Personalabteilung den Stand der Vorsorgepflichten: wer fällig ist, wer einen Termin hat, ob eine Bescheinigung vorliegt. Befunde und Diagnosen bleiben im Arzt-Portal — die Trennung ist Teil der Architektur, nicht die Sorgfalt der Person, die den Export erstellt.

Der Rückweg bleibt offen

Der Datenexport aus Prevomed ist jederzeit kostenlos möglich, Flex, Praxis und Zentrum sind monatlich kündbar. Das ist der Punkt, an dem SaaS ein berechtigtes Misstrauen auslöst — „die Daten liegen bei denen" —, und deshalb steht die Antwort hier und nicht im Kleingedruckten.

Betriebsmodelle im Vergleich. Die linke Spalte beschreibt das klassische On-Premise-Modell, wie es in der Arbeitsmedizin verbreitet ist — nicht ein bestimmtes Produkt. Stand: August 2026.
KriteriumKlassisch: On-PremisePrevomed: SaaS
InstallationServer und Arbeitsplätze in der PraxisBrowser, keine lokale Installation
AktualisierungVor-Ort-Termin, oft mit UnterbrechungZentral eingespielt, ohne Termin
Zugriff vor Ort im BetriebLaptop mit Abgleich vor und nach dem EinsatzEchtzeit, nur von freigeschalteten Geräten (mTLS)
PreisgestaltungAngebot auf Anfrage, VerhandlungssacheÖffentliche Liste, ab 49 €/Monat zzgl. MwSt.
AbrechnungsbasisLizenz je Arbeitsplatz plus WartungsvertragAktive Mitarbeiterakten, Archiv kostenlos
Einmalkosten zum StartHardware, Einrichtung, SchulungKeine Einrichtungsgebühr
VertragsbindungMeist mehrjährig mit WartungsvertragMonatlich kündbar (Flex, Praxis, Zentrum)
DatenhaltungEigener Server, Verantwortung bei der PraxisEigene Instanz je Kunde, Rechenzentrum ISO 27001 in Deutschland
Sicherung und WiederherstellungVon der Praxis zu organisierenTeil des Betriebs
Zugang für betreute UnternehmenMeist Export und E-MailRollenbasiertes Portal ohne medizinische Details
LaboranbindungHäufig kostenpflichtiges ZusatzmodulHL7/GDT enthalten, LDT ab Tarif Zentrum
Datenexport beim WechselAbhängig vom AnbieterJederzeit kostenlos

Häufige Fragen

Was ist die moderne Alternative zu klassischer Arbeitsmedizin-Software?
Eine browserbasierte SaaS-Fachsoftware, die betreute Betriebe, Vorsorgeanlässe nach ArbMedVV und Fristen fest im Datenmodell abbildet — statt einer Installation auf einem Server in der Praxis. Prevomed ist eine solche Lösung: Vorsorgekartei, Probandenakte, Terminmanagement, HL7/LDT-Laboranbindung und GOÄ/BG-Abrechnung in einem System, ab 49 €/Monat zzgl. MwSt., betrieben in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland.
Ist SaaS bei Gesundheitsdaten überhaupt zulässig?
Ja. Entscheidend ist nicht der Standort des Servers im eigenen Haus, sondern ob die Anforderungen nach Art. 32 DSGVO erfüllt sind und ein Auftragsverarbeitungsvertrag besteht. Bei einer Installation in der Praxis liegt die technische Verantwortung — Sicherung, Verschlüsselung, Updates, Zugriffskontrolle — vollständig bei der Praxis selbst; im Zweifel ist das die schwerer nachweisbare Konstellation, nicht die leichtere.
Worin unterscheidet sich Prevomed von einer geteilten Cloud-Lösung?
Prevomed betreibt je Kunde eine eigene, isolierte Server-Instanz (Single-Tenant) statt eines gemeinsamen Mandanten für alle Kunden. Hinzu kommt Mutual TLS: Der Zugriff ist nur von Geräten möglich, die vorher einzeln per Zertifikat freigeschaltet wurden. Ein reiner Passwortschutz auf einem geteilten Mandanten ist bei arbeitsmedizinischen Gesundheitsdaten eine deutlich schwächere Grundlage.
Warum nennt diese Seite keine Konkurrenzprodukte beim Namen?
Weil wir keine Aussage über ein fremdes Produkt treffen wollen, die wir nicht belegen können. Wettbewerbsvergleiche sind in Deutschland nach § 6 UWG zulässig, aber nur, wenn jede Angabe sachlich und überprüfbar ist. Über Betriebsmodelle — Installation im Haus gegenüber Betrieb im Rechenzentrum — lässt sich das seriös sagen, über den aktuellen Funktionsumfang und die Preisgestaltung eines fremden Herstellers aus zweiter Hand nicht.
Was passiert mit den Daten aus dem alten System?
Eine Migration ist möglich und wird nach Aufwand berechnet; sie ist nicht im Tarif enthalten. Entscheidend ist das Exportformat: Strukturierte Exporte wie CSV, Excel, LDT oder XML lassen sich in aller Regel übernehmen; gibt das Altsystem nur PDFs oder Druckansichten aus, steigt der Aufwand erheblich. Eine verbindliche Zahl nennen wir nach Sichtung des Bestands — vorher wäre sie geraten.
Muss die Praxis während des Wechsels schließen?
Nein. Üblich sind zwei bis vier Wochen Parallelbetrieb mit einem vereinbarten Stichtag, ab dem ausschließlich in Prevomed dokumentiert wird. Die ArbMedVV-Nachweispflicht läuft während des Wechsels unverändert weiter — deshalb steht am Anfang die Bestandsaufnahme der offenen Fristen und nicht der Import.

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