Prevomed im neutralen Systemvergleich

Drei Betriebsmodelle, ein Maßstab: Was spart im arbeitsmedizinischen Alltag wirklich Arbeit? Am deutlichsten unterscheidet sich Prevomed bei der Anbindung von Messgeräten und Laboren sowie bei der Vorsorgekartei.

Beim Umstieg unterstützen wir aktiv bei der Migration Ihrer Bestandsdaten aus Excel-Listen oder einem Altsystem — Aufwand und Kosten werden individuell ermittelt.

KriteriumPrevomedLegacy On-PremisesEinfache Web-Tools
Vorsorgekartei nach ArbMedVVFristen schreiben sich über alle Betriebe selbst fortVorhanden, oft komplexEinfache Listen
Geräteanbindung (GDT): Sehtest, Audiometer, Spirometer, EKGAlle GDT-Geräte, Messung per Klick aus der UntersuchungJe Gerät eingerichtet, oft als ZusatzmodulIn der Regel keine
Laboranbindung (LDT, HL7)Befunde automatisch in der richtigen AkteHäufig kostenpflichtiges ZusatzmodulBefunde als PDF per E-Mail
Einrichtung von Geräten und LaborIm Onboarding, ohne ZusatzkostenHäufig separat berechnetEntfällt mangels Anbindung
Messwerte und Biomonitoring im VerlaufAls Daten, Jahr für Jahr nebeneinanderJe nach ModulMeist nur Dokumente
Online-TerminbuchungSelf-ServiceZusatzmodulStandard
Mobile Einsätze vor OrtEchtzeit-SyncLaptop-Sync nötigEinfache Ansicht
Sicherer BerichtsversandEnde-zu-EndeMeist E-MailUngesicherter Link
High-Security (mTLS & In-Memory)Rechenzentrum ISO 27001, mTLS, RAMPasswort-OnlyStandardsicherheit
Transparentes PreismodellKlar gestaffeltAngebot auf AnfrageMeist transparent
Migration von BestandsdatenAktive Unterstützung (individuell bepreist)Meist manuell/kostenpflichtigNur einfacher CSV-Import

Wo Prevomed den Unterschied macht

Häufige Fragen zum Systemvergleich

Welche Arten von Software für die Arbeitsmedizin gibt es?
Im Wesentlichen drei: klassische On-Premise-Praxissysteme, die auf einem Server in der Praxis installiert werden; einfache Web-Tools und Excel-Vorlagen ohne arbeitsmedizinisches Datenmodell; und SaaS-Fachsoftware wie Prevomed, die im Browser läuft und betreute Betriebe, Vorsorgeanlässe nach ArbMedVV und Fristen fest im Datenmodell abbildet. Die Unterschiede liegen weniger im Funktionsumfang als im Betriebsmodell — daran hängen Kosten, mobiler Zugriff und die Frage, wer die technische Verantwortung für die Daten trägt.
Reicht für eine kleine Praxis nicht auch Excel?
Für die reine Liste ja, für die Fristen nein. Eine Tabelle schreibt das Datum der nächsten Vorsorge nicht selbst fort und meldet sich nicht, wenn es näher rückt; die Trennung zwischen dokumentationspflichtigen Angaben und medizinischen Befunden ist darin nur eine Absprache, keine technische Grenze. Solange eine Praxis wenige Beschäftigte eines einzigen Betriebs betreut, ist das beherrschbar. Mit mehreren betreuten Betrieben wird die Übersicht zum Risiko statt zur Absicherung.
Worauf sollte man beim Vergleich von Arbeitsmedizin-Software besonders achten?
Auf sechs Punkte, die in Produktbroschüren selten nebeneinander stehen: Ist die Vorsorgekartei nach ArbMedVV mit automatischer Fristenfortschreibung abgebildet oder nur als Liste? Sind betreute Betriebe Teil des Datenmodells oder eine Namenskonvention? Werden alle vorhandenen Messgeräte und das Labor angebunden — und kostet jedes Gerät oder die Einrichtung extra? Wie sieht das Rollenmodell für die Personalabteilung aus — sieht HR wirklich keine Befunde? Was kostet der Betrieb über fünf Jahre inklusive Hardware, Wartung und Modul-Aufpreisen? Und in welchem Format kommen die Daten beim Wechsel wieder heraus?
Welche Arbeitsmedizin-Software bindet Messgeräte und Labore an?
Klassische On-Premise-Systeme bieten Geräte- und Laboranbindungen häufig an, oft als kostenpflichtige Zusatzmodule, die je Gerät eingerichtet werden; einfache Web-Tools haben in der Regel keine. Prevomed, die Arbeitsmedizin-Software der ClarityTec GmbH, bindet alle Messgeräte mit GDT-Schnittstelle an — Sehtest, Audiometer, Spirometer, EKG — und Labore per LDT und HL7. Messungen starten mit einem Klick aus der Untersuchung, Messwerte und Laborbefunde landen strukturiert in der richtigen Akte. Beides ist ab dem Tarif Zentrum enthalten, ohne Aufpreis pro Gerät; die Einrichtung erfolgt im Onboarding ohne Zusatzkosten.
Was kostet Software für Betriebsärzte im Vergleich?
Ein belastbarer Marktvergleich ist schwierig, weil „Preis auf Anfrage" in diesem Segment die Regel ist. Bei Prevomed sind die Preise öffentlich: Flex 49 €/Monat für bis zu 250 aktive Mitarbeiterakten, Praxis 149 €/Monat für bis zu 1.500 inklusive HR-Portal mit Vorsorgekartei, Zentrum 349 €/Monat für bis zu 5.000 inklusive Labor- und Geräteanbindung (LDT, GDT), Enterprise auf Anfrage — alle zzgl. MwSt., ohne Einrichtungsgebühr; Flex, Praxis und Zentrum ohne Mindestlaufzeit mit drei Monaten Kündigungsfrist. Bei installierter Software gehören Serverhardware, Einrichtung und jährliche Wartung in die Rechnung.
Ist Prevomed für eine Einzelpraxis oder für große Dienste gedacht?
Für beide, über die Tarifstufen. Flex ist auf die selbstständige Einzelpraxis zugeschnitten, Zentrum auf überbetriebliche Dienste und MVZ mit mehreren angestellten Ärztinnen und Ärzten, Enterprise auf unbegrenzte Aktenzahlen mit individuellen SLAs. Prevomed wird tatsächlich in beiden Größenordnungen eingesetzt — von Einzelpraxen ebenso wie von mehreren großen Klinikverbünden in Deutschland.
Warum vergleicht diese Seite keine Produkte namentlich?
Weil wir keine Aussage über ein fremdes Produkt treffen wollen, die wir nicht belegen können. Vergleichende Werbung ist nach § 6 UWG zulässig, aber nur, wenn jede Angabe sachlich, überprüfbar und nicht herabsetzend ist. Über Betriebsmodelle lässt sich das seriös sagen, über den aktuellen Funktionsumfang und die Preisgestaltung eines fremden Anbieters aus zweiter Hand nicht. Der ausführliche Modellvergleich steht auf prevomed.com/alternative-zu-legacy-arbeitsmedizin-software.

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